EIN STÜCK GESCHICHTE DER EUROPÄISCHEN INDUSTRIE


 


Conveyors entsteht aus der Initiative von drei Gesellschaftern in dem Klima unternehmerischen Engagements, das für die 50er Jahre so charakteristisch ist. Italien öffnet sich den ausländischen Märkten; internationaler Handel und Warenaustausch sehen goldenen Zeiten entgegen.

Es ist die Zeit des Fiat 600, der Nylon-strümpfe und der ersten Elektrohaushaltsgeräte. Die Industriewelt beobachtet diesen gesamten Technologiebereich, der Arbeitskraft und -zeit optimieren hilft, mit wachem Interesse. Man wappnet sich für das "Wirtschaftswunder".

Von Ignis bis zu Gres und Zoppas, ist Conveyors wesentlich an der zunehmenden Automatisierung der Produktionsprozesse beteiligt, und zwar nicht nur bei Montage- und Lackieranlagen, sondern auch bei der Realisierung von Überflurförderern; bei Candy, wählt man hingegen eine Serie von Zweischienen-Hängebahnen einer völlig neuen Konzeptionsweise, die verschiedene Produkte auf die einzelnen Bearbeitungslinien verteilen kann.

 
In wenigen Jahren hätten diese Unternehmen eine Produktivität erreicht, die in einigen Fällen sogar 8000 Einheiten täglich umfassen und Italien zu einer weltweiten Spitzenposition führen würde.

Die Entwicklung verläuft rasch, die Suche nach immer höher entwickelten technischen Lösungen wird kontinuierlich vorangetrieben. Auf den Tischen der Planer von Conveyors liegen während der gesamten Sechziger Jahre Aufträge von Olivetti, Alfa Romeo, Kodak, Manifatture Tabacchi, Stice, Lagomarsino, Zerowatt, Kelvinator, Borletti, Bozzi-Legnano, San Giorgio.


 
Der Spezialisierungsgrad ist so hoch, daß die kompliziertesten Anforderungen des vitalen Bekleidungs- und Textilsektor erfüllt werden können.
Bei Kunden wie San Remo, Abital, Coin, Samas, Colmar, Lubiam, Ellesse.....
 
 


Auf die Mitte der Sechziger Jahre geht die erste Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen zurück. Eine Anlage von hohem technischen Wert für die Postmechanisierung in Spanien ist die Gelegenheit und der Beginn für die Expansion in ganz Europa.


Beginnend mit den skandinavischen Firmen Electrolux, Volvo und Saab-Scania erwirbt Conveyors, im Laufe eines Jahrzehnts die Kompetenz und Glaubwürdigkeit, die Ihr dasVertrauen von Siemens und Dornier, und Thyssen, Gildermeister, Heidelberger M.B.

  Galbani
  dank des Austausches der Gruppe mit Unternehmen aus den bedeutendsten Industriezweigen enthält jedes System von Conveyors seine technischen Probleme und speziellen Lösungen, die die Grundlage für konkrete und effiziente Antworten sind.

Gereift in der Planungsphase einer neuen Anlage oder später bei der Instandhaltung, sind sie auch der Grund für den Vorzug, den uns heute Zanussi und Seleco, Delchi und Michelin, Carrier, Same und viele andere mehr gewähren. Für Thomson, hat Conveyors bereits 1983 mit der Produktion von Staurollenkettenförderen des Systems 08 begonnen.
Anfänglich wurden sie für die Beförderung von Bildröhren für Farbfernseher konzipiert, sind inzwischen aber fester Bestandteil der Produktionsabläufe bei Whirlpool, Sanyo-Argo, Sieval-Bertrand Faure, Ecia-Peugeot, Grundig, Peguform del gruppo Klockner. Die Flexibilität ist im Grunde so hoch, daß der Zusammenbau und die Abnahme verschiedener Produkte gleichzeitig möglich ist, und das System weist eine derartige Reversibilität auf, daß die Umprogrammierung der Anlagen in kürzester Zeit erfolgen kann.  

  Diese Flexibilität und Reversibilität die auf der exzellenten Schnittstelle zwischen der Hardware und der Softwarearchitektur beruhen, begünstigen auch die Programmierung der Produktionsabläufe nach den momentanen Anforderungen. All dieses für Systeme, die in der Lage sind, eine umfangreiche Palette von Anwendungen in beliebigen Industriezweigen anzubieten. In den folgenden Jahren hat sich einerseits bei der Standardisierung der Produktpaletten und andererseits in der Entwicklung neuer Produkte ein stetig wachsendes Engagement gezeigt, bei dem der Qualität, der Sicherheit sowie der Bedienungs- und Wartungseinfachheit ein besonderes Augenmerk gewidmet wurde. Tendenzweisend ist die Studie von Kontroll- und Steuergerätschaften der Anlage, die sich dezentralisierter Steuerungen und parametrischer Software bedienen.